Solarbetrieb.com-Förderung

Förderung von Solarstrom durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

 

Steigende Energiekosten und die oft wenig umweltfreundliche konventionelle Stromerzeugung aus erschöpfbaren Rohstoffen wecken in vielen Hauseigentümern den Wunsch nach einem Solarkraftwerk auf dem hauseigenen Dach.

Zudem ist der Energiegewinn bei modernen Solaranlagen meist wesentlich höher als der eigene Verbrauch. Deshalb gibt es die Möglichkeit die gewonnene Solarenergie in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Einen Anreiz dazu bietet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 21. Juli 2004, das Einspeisetarife garantiert, die zur Zeit etwa doppelt so hoch sind wie der Verbrauchsstrom und zudem über 20 Jahre festgeschrieben werden.

Um die Gewinnung von Solarenergie zusätzlich zu fördern, stellt die KfW Förderbank im Rahmen des Programms „Solarstrom erzeugen“ jetzt Investitionskredite für Photovoltaikanlagen zur Verfügung. Mit diesem Programm werden Photovoltaik-Anlagen mit Darlehen bis maximal 50.000 Euro gefördert, wobei tilgungsfreie Anlaufjahre gewährt werden. Zudem ermöglicht die Kreditanstalt eine langfristige Finanzierung mit niedrigen Zinsen und einem festen Zinssatz über 5 oder 10 Jahre, die bis zu 100% der Investitionskosten inklusive Nebenkosten abdeckt. Auch die Kombination des Kredites mit anderen öffentlichen ist möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und sonstigen Zuwendungen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Das Programm kann sowohl von Privatpersonen als auch von gemeinnützigen Investoren, Freiberuflern und Landwirten genutzt werden. Von der Förderung ausgeschlossen sind lediglich Umschuldungen bestehender Darlehen und Nachfinanzierungen bereits in Angriff genommener Vorhaben, sowie gebrauchte Anlagen.

Finanziert werden die Kosten für die Errichtung, die Erweiterung oder den Erwerb einer Photovoltaik-Anlage in Deutschland, wenn diese den Bedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetztes entsprechen. Auch die Kosten für Messeinrichtungen, Planung und Montage können in die Finanzierung mit einbezogen werden. Beantragt wird der Kredit über Ihre Hausbank (durchleitende Bank). Form und Umfang der banküblichen Sicherheiten werden im Rahmen der Kreditverhandlungen zwischen Ihnen und der durchleitenden Bank vereinbart. Als Verwendungsnachweis reicht eine Vorlage der Rechnungen bei der durchleitenden Bank. Die KfW benötigt keine zusätzlichen Verwendungsnachweise. Für die Gewährung des Kredites berechnet die KFW eine Bereitstellungsprovision von lediglich 0,25% pro Monat auf den noch nicht ausgezahlten Kreditbetrag. Die Berechnung der Provision beginnt zwei Tage und einen Monat nach Zusage durch die KfW. 96% der Kreditsumme werden nach Zustandekommen des Kreditvertrages in einer Summe an sie ausgezahlt, der Kredit muss dann spätestens 12 Monate nach der Zusage in Anspruch genommen werden. Nach Ablauf der tilgungsfreien Jahre wird die Rückzahlung in vierteljährlichen Raten fällig. Während der ersten Zinsbindungsfrist ist eine zusätzliche außerplanmäßige Tilgung von Teilbeträgen oder dem gesamten Restdarlehen des Kredites jederzeit ohne weitere Kosten möglich.

Förderkredite, Fördermittel, Zinsgünstige Darlehen.

 

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